Wir sind Mitglied im Bündnis

Hintergünde unserer Aktion

 

Wer wir sind

Wir sind eine Interessengemeinschaft, die sich gegen die unkontrollierte Installation von Windenergieanlagen (Windrädern) entschlossen hat.

Wir sind keine politische Gruppierung. Wir führen auch keine Demonstrationen durch. Wir definieren uns auch nicht als Bürgerinitiative.

Unsere Gruppe besteht aus sehr unterschiedlichen Personen, aus allen Schichten und den unterschiedlichsten Berufszweigen.

Was uns eint, ist die Einstellung, dass unsere Umwelt nicht sinnlos mit Windrädern verbaut werden sollte. Wir sind nicht generell gegen Windenergie oder Erneuerbare Energien. Jedoch sollte vorab eine vernünftige Planung erfolgen, die sowohl gesundheitliche als auch naturschutzrechtliche Belange berücksichtigt.

 

 

Was wir zuerst gemacht haben

Der Zusammenschluss unserer Interessengemeinschaft entstand aufgrund der Tatsache, dass die Firma G.A.I.A. plante, in der Gemarkung Lohnweiler einen Windpark mit 10 Windkraftanlagen mit einer Höhe von je fast 200 m zu errichten. Einige dieser Anlagen sollten auch in den Jungwald direkt oberhalb der sogenannten Lautertalschleife aufgestellt werden.

Hier handelt es sich um ein hochsensibles Gebiet, in dem nicht nur alte Eichen- und

Buchenbestände (z.T. 120 Jahre und älter) zu finden sind. Auch befinden sich in dem Waldgebiet Keltengräber, die der Bewahrung und des Schutzes bedürfen.

Unter der Tierwelt sind hier vor allem der gefährdete Rotmilan betroffen, aber auch störungsempfindliche Wildkatzen, Fledermäuse, Schwarzstörche und viele andere Arten. Seltene Wildorchideen dürfen nicht vergessen werden.

Wir veranstalteten in 14-tägigem Rhythmus geführte Wanderungen, die u.a. das betroffenen Gebiet zeigen sollten.

In der Regel traf sich die Gruppe am Bahnhof auf dem Reckweilerhof, fuhr von dort mit der Bahn nach Lohnweiler und wanderte über die Römerstraße in den Jungwald und wieder auf den Reckweilerhof zurück mit Einkehr im Restaurant/Hotel "Reckweilerhof". Beim gemütlichen Zusammensitzen wurden hier Eindrücke besprochen und Ideen ausgetauscht.

Teils wurden nach der Wanderung auch kleine Informationsrunden eingestreut, in denen gezielt zu einem bestimmten Thema informiert wurde. Dies waren z.B. die Einflüsse von WEA auf Tier und Umwelt, die Bedeutung der Kelten in unserem Gebiet u.v.m.

 


 

Was wir weiterhin machen werden

Nun verlegen wir den Schwerpunkt unserer Aktion nach Hohenöllen.

Hier planen die Stadtwerke Bad Vilbel die Aufstellung von Windrädern im Gemeindewald in der Gemarkung Wolfersheck. Diese befindet sich oberhalb des Sulzhofes an den Grenzen zu den Gemeinden Cronenberg und Ginsweiler.

Über die genauen Hintergründe wird die Bevölkerung nach wie vor im Unwissen gehalten. Lediglich einige wenige Informationen sickerten bisher durch. So z.B. dass im Juni/Juli 2013 die Vorverträge unterschrieben wurden. In einer wohl maximal 3-monatigen Untersuchung keine Rotmilane gefunden wurden, obwohl diese dort mehrfach im Flug fotografiert werden konnten. Ende September/Anfang Oktober sollen die Untersuchungen bezüglich Fledermäusen beginnen; zu einer Zeit, in der sich die Fledermäuse bekanntlich in ihre Winterquartiere zurückziehen und in der freien Natur nicht mehr zu finden sind. Auch wurden jetzt die Windmessungen begonnen. Beides, Fledermausuntersuchungen und Windmessungen sollen laut Ortsbürgermeister bis Weihnachten abgeschlossen sein. Hiermit wären dann die zeitlichen Vorgaben und Empfehlungen sowohl der Staatlichen Vogelschutzwarte Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland als auch des LUWG nicht eingehalten worden!

Über den genauen Ablauf der weiteren Wander-Aktionen werden auf unserer Homepage auch wie gewohnt auf dem Laufenden gehalten werden.

 

 

Wie Sie uns unterstützen können

Wenn Sie uns unterstützen wollen, freuen wir uns über jedes Engagement. Wandern Sie mit uns, um unsere Position zu stärken. Dazu müssen Sie nicht in dem betroffen Gebiet wohnen. Egal, von wo Sie kommen, wir freuen uns über jede Unterstützung. Melden Sie sich einfach bei den im Impressum angegebenen Personen.